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20 Bilder à 20 Sekunden

PechaKucha Night, erfunden von Astrid Klein und Mark Dytham (Klein Dytham architecture), wurde 2003 in Tokyo erfunden als Plattform für junge Gestalter zum treffen, netzwerken und um ihre Arbeit öffentlich zu zeigen. Aber wie wir alle wissen, gib einem Gestalter (besonders einem Architekten) ein Mikro in die Hand und du steckst für Stunden in einer Zeitfalle. Der Schlüssel der PechaKucha Nights ist ein patentiertes System, um dieser Falle zu entgehen. Jedem Redner werden 20 Bilder zugestanden, und jedes nur 20 Sekunden gezeigt – 6 Minuten 40 Sekunden Ruhm, bevor der nächste Redner kommt. Dies hält die Präsentationen knapp, das Interesse des Publikums hoch und gibt mehr Leuten eine Chance aufzutreten. PechaKucha (japanisch für Geplapper) hat ein Bedürfnis nach einem Anlass befriedigt, um kreative Arbeiten einfach und locker zeigen zu können, ohne einen Raum mieten oder einen Journalisten anzuquatschen zu müssen. Dieses Bedürfnis scheint global zu sein - da PechaKucha Night sich ohne Werbung und Druck virusartig über 650 Städte in aller Welt verbreitet hat.

PechaKucha Night Frankfurt wird vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) veranstaltet, immer wieder in wechselnden Locations, seit November 2006. Vom privaten Club (Pure Basement) über die Festhalle Frankfurt (Design Annual) bis hin zu leerstehenden Clubs oder in den Hof des ehemaligen Polizeigewahrsams führten die ersten PKNs. Schließlich veranstaltete das DAM sogar auswärtige PKNs – so in São Paulo zur VII. Architekturbiennale oder in Darmstadt zum 1. Architektursommer und regelmäßig zu den Sichten-Ausstellungen in der Centralstation. Anläßlich der Luminale fand die erste PKN im DAM selber statt. Weitere Veranstaltungsorte waren danach der Palmengarten, die Weißfrauen Diakoniekirche, die Frankfurter Buchmesse und der Frankfurter Kunstverein, das MA*, die MainTor Terrasse, das Offenbacher Rathaus, das Museum Angewandte Kunst, das Lichter Filmfestival und sogar das Mannheimer Trafowerk, anlässlich des 7. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik, die Ölhalle in Offenbach und die Deutsche Ensemble Akademie, die Hochschule Mainz und der Frankfurter Zukunftspavillon.

PKN 039@Poesie des Wohnens
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